Gibt es etwas für euch, was ihr Familie nennt? Was bedeutet sie (für) euch? Und sind es eure leiblichen Verwandten oder würdet ihr wen anders als Familie bezeichnen?
2. September 2010 von gedankenhure
Gibt es etwas für euch, was ihr Familie nennt? Was bedeutet sie (für) euch? Und sind es eure leiblichen Verwandten oder würdet ihr wen anders als Familie bezeichnen?
Ich gehe davon aus das “Familie”Menschen sind die mir nahe stehen, dem entsprechend müssen es nicht unbedingt meine Verwanten sein.
Frage:gibt es ET-was, was ich Familie nenne?
Ja.
Wahrscheinlich eine ganze Menge:
F- Urform.
F- Kunstform.
F- Plattform.
F- Theater
F- Konzept.
F- Uniform.
Familie auf Foto.
Familie auf Video.
Kunstfamilie.
Tierfamilien.
Pflanzenfamilien.
Steinzeitfamilien.
Mafioso-Familien.
Menschenaffenfamilien.
Sippenfamilien.
Pflegefamilien.
Berufsfamilien.
Nationalfamilien.
Heilige Familien.
Getrennte Familien.
Ermordete Familien.
Verhinderte Familien.
Ausgestorbene Familien.
Scheinfamilien
Alte Adelsfamilien
Schwule Familien
Idealfamilien
Familie der Singels.
Familie der Vorfahren
Grossfamilie im Einzelnen
Grossfamilie im Altersheim und im Knast
Familienfreunde als Familie
Familienfeinde als Familie
Kann jemand Lateinisch?
Was heisst Familie eigentlich?
Menschenfamilie mit und ohne Oberhaupt.
Familienmitglieder.
Zuviele Brüder und Schwestern,
sagt mein Onkel zu
der Grossmutter meiner Nachbarsfamilie.
Was gibt es noch?
Sicher hab ich wieder die Hälfte vergessen…
Und vor allem immer noch nichts begriffen…
I- Ging
spannende Art, Familie zu definieren?
Meine Wahl:
Familien- Spiegel?
Freude an der Vielfalt?
Meine Familie neu entdecken?
Heute der Gedanke:
Familie bedeutet für mich Herkunft.
ich hab…warde lass mich zähln… eins, …lalala… milchmädchen rechnung…
4 brüder und 2 schwestern… und es is immer noch platz für neue…
weil sie nich von meiner mum auf die welt gebracht werdn…sondern weil wir zu einander finden, und merken, was seelenverwandtschaft is… und warum es wert is, auf dieser welt zu sein:
familie.
Liebes Milchmädchen
Seelenverwandt und Familie ist für mich beides ein sehr dehnbarer und weitläufiger Bereich. Familie und Seelenverwandte kann es innrhalb und ausserhalb dieser Bereiche geben. Mich mit meiner Herkunft befassen bedeutet auch forschen. Hoffentlich, und je älter ich werde, immer wieder nicht all zu schnell schlüssig werden zu wollen…..
Die Seelenverwandtschaft ist im ersten Begegnen “oft gleich gegeben”. Täuschungen sind natürlich nicht ausgeschlossen, denn so viel beruht auf gegenseitigen Projektionen.
Wert auf dieser Welt zu sein ist für mich ein gegebenes Guthaben, dass für mich zeitweise ist, wie die Brille auf der Nase, die man trotzdem am Suchen ist.
Wirklich und Theoretisch steht dieser Wert auch jedem Wesen zu. Doch da “kluftet” es eben.
Wenn Empfinden des Wertseins für mich nicht, oder zeitweise nicht zu erkennen ist, sind wohl die unvermeidlichen Verletzungen dabei tragende Fläche.
Kreisläufe erkennen, loslassen, mich weder von Familienmustern, letztlich noch von “Seelenverwandten” daran hindern zu lassen ist für mich als Versuch auch wesentlich.
In diesem Alleinsein jedoch Familie und Seelenverwandtschaft wertschätzend gegenüber zu stehen, ohne mich gleich nach Angehörigkeit zu sehnen lässt mich freier werden.
Auch dann, wenn mein Wert von wem auch immer, mir nicht zugestanden werden kann.
Dann fühle ich mich vielleicht neben einer wiederkäuenden Kuh geborgener und lasse es zu, von ihr beäugt zu werden, mich da wohl fühlen dürfen, ohne irgend einem Wert zu dienen.